Acker Stadt Palast

Bühne für aktuelles Musiktheater, zeitgenössischer Tanz, Performance und Neue Musik in Verbindung zur Darstellenden Kunst in Berlin.

(Für Bilder und Info zu Zugänglichkeit bitte hier klicken. Besondere Bedürfnisses bitte an karten@ackerstadtpalast.de melden)

Der Acker Stadt Palast ist ein Ort in Berlin-Mitte, an dem sich etablierte Künstler und Newcomer begegnen, um zu experimentieren und zeitgenössische Diskurse zu reflektieren. Der Fokus, der 2012 gegründeten Spielstätte liegt auf der Verbindung von zeitgenössischem Tanz, Theater und Performance zur Neuer Musik. Der Acker Stadt Palast bietet der freien Szene neuartige Schnittstellen zwischen diesen Kunstformen.

Der Acker Stadt Palast pflegt die Gastgeberschaft und hat mit diesem Selbstverständnis den alten Hausbesetzter-Slogan „Das ist unser Haus“ in „Das ist Euer Haus!“ umgewandelt.

Motto „Das ist Euer Haus!“

Die Zuschauer*innen sollen sich wohlfühlen im Palast und die Möglichkeit zum Austausch bekommen (dazu siehe Artikel von Daphne Weber in der taz).

Professionelle Künstler*innen der Bereiche zeitgenössischer Tanz, aktuelles Musiktheater, Performance und Neue Musik, die noch nie im Acker Stadt Palast gespielt haben, sollen diese Chance bekommen und wenn es klick oder tiiin oder tchan oder was ähnliches macht und eine gegenseitige Liebe entsteht, dann ist der Palast ab diesem Moment auch deren Haus.

Unsere Geschichte

Das Haus, in dem sich der Acker Stadt Palast befindet, hat eine spezielle Geschichte

Ein Ort im Hinterhof einer ehemaligen Schokoladenfabrik (1881 – 1971), die in den 1930er Jahren zwischenzeitlich als Heim der Hitlerjugend genutzt wurde und wo in der DDR das VEB Kombinat Firma SERO (Sekundär Rohstoffe) Flaschen, Papier, Altmetall, später auch Kunststoffe zur Wiederverwertung aufkaufte. 1991 wurde das inzwischen leerstehende Gebäude von Aktivist*innen und Künstler*innen besetzt und ist heute eines der letzten selbstorganisierten Wohn- und Kulturprojekte in der gentrifizierten Mitte. Die Spandauer Vorstadt und das Scheunenviertel waren in den letzten fünfundzwanzig Jahren wie kaum andere Viertel in Berlin von Umstrukturierung und Verdrängung geprägt. Der heutige Schoko-Laden e. V. und der Acker Stadt Palast sind zudem in der legendären Ackerstraße verortet, die bis 1989 durch zwei verstaatliche Ideologien und eine Mauer geteilt war und sich seither wieder in unterschiedliche soziale Milieus der Bewohner (Wedding/Mitte) und Teilgesellschaften gespalten hat.

1990 besetzten Künstler die ehemalige Schokoladenfabrik an der Ackerstraße. Zwischen 1993 und 2012 tobte ein erbitterter Kampf um das Gebäude mit dem neuen Besitzer.
Trotz oder wegen der schweren Zeiten, als man sich gegen „Investoren und Eigentümer“ hatte durchsetzen müssen, konnte es unter diesen Bedingungen zu dem freigeistigen Kulturraum werden, der es heute ist und damit eine starke Bühne für aktuelles Musiktheater, zeitgenössischen Tanz, Performance und Neue Musik in Verbindung zur Darstellenden Kunst in Berlin.

Diese Sicherung des Projektes erfolgte Dank der Unterstützung des Berliner Senats und der Edith Marion Stiftung.

Der Acker Stadt Palast ist für Menschen mit motorischen Einschränkungen barrierefrei zugänglich.

Der Acker Stadt Palast ist die Spielstätte des gemeinnützigen eingetragenen Vereins Freie Bühne Mitte. Dank der Stiftung Edith Maryon wird der Bestand des Theaters durch einen unbefristeten Mietvertrag mit dem Wohn- und Kulturprojekt „Golden Acker e.V.“ gewährleistet, eine einzigartige Situation für ein Kulturprojekt in Berlin-Mitte.


Künstlerische Leitung: Anete Colacioppo

Technische Leitung: Stefan Wolf



Der Acker Stadt Palast wird durch den Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.

Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Dank an das Programm NEUSTART KULTUR kann der Acker Stadt Palast die nötige Hygiene-Maßnahmen zur Eindämmung des Covid19 bei Präsenz-Veranstaltungen durchführen sowie streamings tätigen.

NEUSTART KULTUR